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Neue Ausstellung: „Flüchtige Bekenntnisse“ Lennard Schröder 04.07-19.07.2020

Was haben Paul Klee, Jean-Michel Basquiat, Jackson Pollock und Franz Marc gemeinsam? Eigentlich nicht viel, aber Lennard Schröder hat sich bewusst oder auch unbewusst von diesen Malern inspirieren lassen und vermengt verschiedene Stile – von Street Art bis zum Expressionismus – zu einer neuen, postmodernen Malerei, die sich nicht scheut mit ihren mannigfaltigen Farbkompositionen und Formen den Betrachter herauszufordern.
Schröder ist ein Getriebener, der sich nicht minder nach Ruhe und Gleichgewicht sehnt, aber sich in einem schnelllebigen Alltag wiederfindet, der ihm alles andere als diese Sehnsucht zu erfüllen vermag. Somit malt er, um die vielen Eindrücke aus seinem ereignisreichen Leben festzuhalten. Als Künstler möchte er in seinen Werken die ewige Abhängigkeit vom Zufall äußerer Gegebenheiten bannen und innerhalb der Leinwand einen Kosmos erschaffen, der trotz vordergründigem Chaos seine Ordnung und tiefere Bedeutung hat. Diese jedoch soll sich dem Betrachter individuell erschließen – es gibt kein richtig oder falsch, wahr oder unwahr, es gibt nur erkennbare Konturen, die sich an unsere Erinnerungen schmiegen und Farben, die in uns etwas auslösen sollen. Dieses „Etwas“ ist stets individuell und kann und wird nicht vom Künstler festgelegt. Nur die Rahmenbedingungen werden von Schröder bestimmt und somit sind es zwar seine eigenen, hochpersönlichen Bekenntnisse, die er dabei ablegt, aber zur gleichen Zeit sind diese flüchtig, da sie stehen und fallen mit und im Auge des Betrachters.

Mitsuo Kuhne

Vernissage: 04. Juli 2020, um 18 Uhr

Dauer: 04. Juli bis 19. Juli

geöffnet: Sa, So 17 bis 21 Uhr

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